#11: Blogwoche.

Und wieder eine Woche rum. Schnell geht das momentan. So langsam scheinen auch die Sommerferien allerorten zu Ende zu gehen – ich habe wieder wesentlich mehr Posts in meinem Feedly-Account als noch vor ein paar Wochen. Was also hat mich in dieser Woche berührt?

Los gehts mit einem Geburtstagskind: #609060 wird ein jahr alt. Happy Birthday! Diese großartige und wohl eher zufällig entstandene Aktion macht offenbar nicht nur mir sehr viel Spaß ich bin dabei nur Instagram-Guckerin). #609060-Schöpferin Journelle gratuliert ihrem Schützling auf ihrem Blog.

Wo wir schon bei (Körper-) Bildern sind. Die Brigitte hat ja gerade die neue Generation-Frau-Kampagne draußen. Die kann man finden wie man möchte, finde ich. Peter Breuer findet sie kritisierenswert und hat einen, wie ich finde, ganz hervorragenden Brief an die Zeitschrift gebloggt. Danke, Peter, für das hier: „Was niemand braucht, ist der Stress eines Frauenbildes, das suggeriert, man müsse ständig Leistung bringen: Damit der schicke Beruf, das megaoptimierte Familienleben und der Kampf um Goldmedaillen zu vorzeigbaren Ergebnissen werden“.

Mütter. Ein weites Thema, zu dem ich als nicht Mutter mir kein Urteil erlauben darf, das habe ich gelernt. Um mich herum schießen Mütter aus dem Boden. Kinder aller Altersklassen tanzen durch meinen Freundes- und Bekanntenkreis und damit auch Mütter aller Erfahrungsstufen. Freunde werden zu Eltern und Freundinnen zu Müttern. Wie sich das anfühlt und was das mit der eigenen Person macht, das wird häufig diskutiert. Besonders schön hat das in dieser Woche Frau Siebenhundertsachen aufgeschrieben. Eine Bloggerin, die ich bereits lange lese und sehr schätze. Ihre Geschichte liest sich für mich realistisch, schön ungeschminkt und vor allem: nachvollziehbar. Mütter, mehr davon!

Das Bild der deutschen Mutter im Ausland? Hausfrau. Och büdde, nach Dirndl und Weißwürsten jetzt bitte kein neues Stigma Vorurteil. (Anmerkung: ich habe nichts gegen Hausfrauen – ich finde nur, dass in diesem Land jeder Frau der favorisierte Lebensentwurf möglich gemacht werden müsste. Hausfrau. Teilzeit-Mama. Patchwork. Vollzeit-Job mit Vollzeit-Betreuung. Karriere mit Kind. Keine Karriere ohne Kind. Sowieso: mit Kind. Ohne Kind. Jede soll ihr Ding machen können. Aber ich will eine Politik, die das alles zulässt und keine, die mich dafür belohnt, dass ich zuhause bleibe.)

So rund um die Mutterschaft steht häufig eine Hochzeit an (zumindest in meinem völlig unrepräsentiven Umfeld). Hochzeit bdeutet immer auch, sich darüber zu einigen, wie Mann oder Frau oder beide in Zukunft heißen möchten. Eine durchaus emotionale Sache. Ich kenne Menschen, die rund um ihre Hochzeit noch mal richtig Stress mit ihren Eltern hatten, weil Mann den Namen seiner Frau annehmen wollte oder sie sich für einen Doppelnamen entschieden hatte. Die Standardlösung sieht aber auch in meinem unrepräsentativen Umfeld meist so aus, dass sie seinen Namen annimmt. Juliane bekommt auf kleinderdrei einen „Wutanfall“, weil ihre Freundin die Standardlösung wählt. Sie fordert: raus aus der Standardlösung – Frauen soll es möglich werden, eine Entscheidung zu treffen, die ihre eigene Identität nicht negiert.

Nach der Elternschaft kommt das Altern. „Alt.“ liest sich fast wie eine Liebeserklärung, nur sehr viel trauriger und intensiver. Danke Jessy, ich musste ein Tränchen verdrücken und es wird viel zu wenig darüber geschrieben.

Ein weiterer berührender Text stammt in dieser Woche von der punktefrau. „Heimat is nicht nur ein Ort, Heimat ist ein Gefühl“. Las ich heute morgen im heimatlichen Bett und freute mich. OWL ist Heimat, Hamburg ist zu Hause.

In meiner Heimat gibt es noch viele Bauern – als Kind habe ich gegessen, was der Garten gerade hergab und heute wundere ich mich immer noch, dass Menschen zu Weihnachten Erdbeeren essen und mitten im Sommer Orangen möchten. Für alle, die ihr Wissen über saisonales Obst und Gemüse nochmal auffrischen wollen sei dieser Beitrag empfohlen. Juliane hat gleich auch noch Rezepte mit verlinkt, sehr praktisch.

Weil der Herbst – zumindest in Hamburg – bereits an die Tür klopft, sei noch dieses Flammkuchenrezept genannt. Flammkuchen muss im Herbst sein, denn der wärmt schön und versöhnt mich mit dem scheidenden Sommer. Diesen werde ich sobald wie möglich ausprobieren, aber er liest sich unglaublich lecker.

Habt ein schönes Wochenende!

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