#12: Herbst-Näherei

So. Der Sommer ist vorbei. Nachdem wir gestern Abend noch einen lauen Abend auf der heimatlichen Terrasse verbracht haben, wachte ich heute morgen mit diesem fiesen Dauerregengeräusch im Ohr auf. Auf der 200 Kilometer langen Heimfahrt regnete es, stürmte es und die Blätter der Bäume fielen auf meine Windschutzscheibe. Also Herbst jetzt, vielleicht erstmal langsam aber offenbar sicher. Ich nehme Petrus Zeichen an dieser Stelle ernst und beende hiermit offiziell die Sommer-Näherei. Die ausstehenden Kleider-Schnitte werden für das kommende Jahr weggepackt und ich muss mir überlegen, was ich in diesem Herbst fertigen werde. Fest steht schon das Langzeit-Projekt: ein Roboson Coat. Der Stoff ist bereits gekauft, der Schnitt ebenso – ich muss ihn nur noch wiederfinden … es fehlen noch Knöpfe und die gefühlten vier Kilometer Schrägband.

Für die schnellere Herbst-Näherei müssen aber mindestens drei Rock-, drei Kleider- und ein guter Pullover-/Jäckchen-Schnitt her. Diese Woche werde ich überwiegend offline auf einem Seminar verbringen. Das hindert mich aber nicht daran, im Kopf zu nähen. Eine meiner liebsten Beschäftigungen: wo ich gehe oder stehe, ich denke über Stoff-Schnitt-Kombinationen oder ein aktuelles Nähproblem nach.

Die größte Herausforderung – wie immer und immer wieder – für mich: alles soll zu den vorhandenen Schuhen passen. Das wird ein Spaß.

Was näht ihr in diesem Herbst? Habt ihr Tipps für mich?

 

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7 Gedanken zu “#12: Herbst-Näherei

  1. PS: Ich habe bei Dir nach Peony gesucht, es aber leider nicht gefunden. Würde mich interessieren, wie es bei Dir aussieht, ich fand es nämlich auch interessant.
    LG, Stefanie

    • Liebe Stefanie,

      Peony habe ich dieses Jahr noch gar nicht getragen aber ich kann das am Wochenende mal nachholen und fotografieren.

      LG

      Katarina

  2. Also, bei mir muss der Sommer noch mindestens halten, bis ein geplantes Hemdblusenkleid mit Punkten fertig ist. Ein Sixties-Kleidchen nach Burda 6/11 habe ich gestern schon fertig gemacht und gleich getragen und auch gar nicht gefroren! Außerdem muss Chantilly noch abgeändert und mindestens einmal getragen werden.
    Bei mir sind in der Herbst-Näherei definitiv mein Trenchcoat-Ufo, ein paar lange Blusen und Shirts für die diversen Röcke, die ich im Frühling genäht habe und ein leichtes Wollkleid nach Burda 11/2012. Außerdem liegt da noch ein wollweißer Cord für eine Hose und ich will unbedingt eine Winter-Shorts haben. Was hältst Du denn von einem SWAP, einem Sewing with a plan? Dann könnte man die Herbst/Winter-Garderobe gemeinsam nähen? Ich will ein Quilt-Along bis Weihnachten organisieren, ich glaube nicht, dass ich dann noch einen SWAP dazu organisiert kriege, aber vielleicht mit Hilfe?
    Liebe Grüße, Stefanie

    • Liebe Stefanie,

      hach ja ich habe auch noch einige schöne Schnitte liegen, die ich gern für den Sommer gehabt hätte, aber so ist das eben immer wieder. SWAP ist eine schöne Idee allerdings zeigt meine Erfahrung, dass ich eher eine intuitive Näherin bin: ich sehe etwas und kaufe dann den Stoff und lege dann los.

      LG

      Katarina

  3. Liebe Katarina,
    Herbst – oh nein, nö, non – es darf erst Herbst werden, wenn das berühmt-berüchtigte Jiffy-Dress endlich fertig ist und ich es, sagen wir mal noch mindestens 2x getragen habe.
    Ok, bei mir regnet es auch, aber kann das nicht als sommerlicher Landregen deklariert werden?
    Für Vorschläge bzgl. Pullover (eventuell sogar Hosen) bin ich auch offen. Ich habe mir einen rot-karierten Stoff gekauft, aus dem ich einen Rock machen möchte und mir die Ottobre 2/2012 nachbestellt in der ein schönes Karokleid und ein Wickelrock zu sehen sind.
    Lieben Gruß
    Simone

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