#36: Schnitte Herbst/Winter: Jacken

Nachdem ich mit euch bereits Rock– und Kleiderschnitte meiner geplanten Projekte geteilt habe, kommen heute mal die neusten Pläne hier ins Blog. Ich brauche so etwas wie Strickjacken oder Pullover oder so. Also „oben drüber“, das bei Kleidern und Röcken geht und den ganzen Tag warm und bequem ist. Frau Siebenhundertsachen empfahl mir neulich das Strickmuster Miette – ich hatte leichtsinnig behauptet, ich wolle eine Strickjacke stricken. Nachdem ich mir das Strickmuster eine Weile angesehen und zu verstehen versucht hatte, war klar, dass so ein Projekt mindestens vier Winter Zeit bräuchte. Ich friere aber jetzt und daher muss jetzt Abhilfe her zudem hätte ich noch ein paar Strickstoffe liegen, die mal verbraucht werden können.

Bildschirmfoto 2013-11-01 um 09.56.11

Quelle: Screenshot http://www.schnittchen.com

Sehr verliebt bin ich in das schnittchenJacke Coco„. Das hat eine für mich perfekte Mischung zwischen Jacke und Blazer und vor allem keinen Kragen was mir aufgrund meines Ticks, immerimmerimmer einen Schal/ein Tuch tragen zu müssen, sehr entgegen käme. Allerdings, liebe Silke nimms mir nicht übel, was mich bei den Schnittchen-Schnitten immer ein bisschen nervt: die Sachen sehen immer super aus. An dem sehr mageren Model. Das lässt mich immer skeptisch zweifeln, ob das drei Kleidergrößen weiter oben auf der Skala auch noch gut aussieht. Potential zum „auf der Hüfte auftragen“ wäre hier auf jeden Fall vorhanden.

Trotzdem gleich noch ein Cardigan aus dem Hause schnittchen. „Louise“ sieht sehr gemütlich aus, auch wenn ich eine Abneigung gegen diesen „die Hände verstecken sich schützenswert im Ärmel“-Look habe – aber das kann man ja kürzen. Fraglich ist nur, ob hier die Form ausschließlich über den Gürtel kommt und die Jacke auf den Schultern bleibt oder ich den ganzen Tag zuppeln muss.

Einen ganz klassischen Schnitt habe ich bei burda gefunden. Die Form ist ein geht-immer. Ich würde das statt aus Jersey in der Tat auch aus leichtem Strick versuchen wollen, könnte aber auch schief gehen. A propos schief gehen: klickt mal bei Marja Katz vorbei, die sammelt diesen Monat Schiefgegangenes – eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Ich hätte da auch noch ein paar Anwärter.

So, das war die Ausbeute zu dem Thema … irgendwie nicht so richtig erfrischend. Ich musste feststellen, dass es bzgl. jacken/Pullovern in der Schnittlandschaft recht düster aussieht. Es gibt entweder Wallewalle oder Blazer/Jacken. Aber das, was englische Versandhändler für über 100 Euro verkaufen und ich suche (max. hüftlang, Knopfleiste, kein Schalala) ist als Schnitt schwer zu finden. Aber noch beginne ich nicht, selbst zu stricken. Glaube ich.

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5 Gedanken zu “#36: Schnitte Herbst/Winter: Jacken

  1. Pingback: #59: Was aus den Plänen wurde – heute: Röcke. | Bloggen. Leben. Nähen.

  2. Dieses Thema beschäftigt mich auch gerade, ansprechende Schnittmuster sind wirklich nicht leicht zu finden. Ich habe jetzt dieses Jäckchen http://www.knipmode.nl/shop/vrouw/vest/lente-vestje-pdf schon mehrfach genäht und finde es super. Eigentlich soll man es doppeln, aber ich habe einfach Belege dran gebastelt. Durch das Band vorn kann man es ein bisschen auf Figur bringen. Der Schnitt ist eigentlich so einfach, dass man sich auch selbst was basteln könnte, schnell genäht ist er auch.
    Stricken ist für mich leider auch keine Option, obwohl ich richtige Strickjacken bei anderen toll finde.
    Schönes Wochenende!

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