#45: Jammerpost.

Diese Woche läuft komplett anders, als ich mir das vorgestellt habe. Was zu weiten Teilen daran liegt, dass ich mir ein hübsches Virus eingesackt habe, das es sich mal so richtig gemütlich bei mir macht. Mit allem, was man nicht haben will. Montag kämpfte ich noch tapfer dagegen an, seit gestern hüte ich abwechselnd Bett und Sofa. Schlafe tagsüber nochmal so vier bis fünf Stunden zum Tagesfernsehprogramm und ernähre mich von Kartoffelpüree. (An alle Mütter: ja ich weiß, dass es Luxus ist, allein krank sein zu können) Dem Mann habe ich vorgeschlagen, ins Hotel zu gehen und erst wieder zu kommen, wenn ich gesund bin, so sehr kann ich mich gerade selbst nicht leiden.

Ausgerechnet in dieser Woche. Es wartet ein Berg Arbeit auf der Arbeit. Ich hatte etwa 17 Nähpläne, hätte beim MMM endlich etwas Neues zeigen können, wollte heute Abend endlich mal wieder die liebsten Freundinnen treffen und unerledigte Post gen Beate und Frau Siebenhundertsachen lagert hier auch noch, zudem warten zwei wirklich kluge und wichtige Mails noch auf kluge Antworten. Toll.

Und dann, heute nachmittag, als ich Tee kaufen ging (also: eher schlich), kam es über mich: das heulende Elend. Da ich es maximal nicht leiden kann, jammernd und klagend zu sein, beschloss ich: Schluss damit. Entschleunigung jetzt.

Ich bin krank. Und werde das nicht ändern können, mich jetzt noch zu stressen wird es nicht besser machen. Also: liebe Beate, liebe Frau Siebenhundertsachen – ich habe euch nicht vergessen, es dauert nur noch ein bisschen. Die Mails werde ich beantworten, wenn mein Kopf wieder läuft und das Treffen mit den Freundinnen ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Den MMM gibt es auch kommende Woche noch. Ebenso das neue Kleid. Was den Job angeht: da werde ich mich nach meiner Rückkehr sehr stark fokussieren müssen, das hat ja aber auch noch nie geschadet.

Unterdessen kann ich weder nähen, noch planen – die Packung Taschentücher, die an mir verwachsen ist, hindert mich ebenso daran wie die Kopfschmerzen. Wie gut, dass es Mama gibt. Die hatte ich nach dem WKSA-Post gefragt, wie sie die Chancen sieht, dass ich burda 12/2013, Mod 124 von Kurz- auf Standardgröße ändern könne. Denn burda hat bis heute nicht auf meine Mailanfrage geantwortet. Erste Einschätzung: machbar und überschaubar, aber erfordert Geduld. Da sie mich kennt und weiß, dass Geduld nicht meine größte Stärke ist, hat sie gehandelt. Bei der burda-Servicehotline angerufen und gefragt wie es geht. Die Antwort ist ausführlich und logisch. Schwer ist es nicht.

Dennoch wird das Modell nicht das WK werden – denn, das ist die noch bessere Nachricht: sie macht mir den Schnitt und schenkt ihn mir im Adventskalender. Zucker-Mama, oder? Das bedeutet aber, dass ich den WKSA-Zeitplan nicht halten könnte und habe beschlossen, dass das ein Zeichen ist. Wenn der Kopf wieder rund läuft werde ich entscheiden, welches Kleid es werden soll.

Für alle, die jetzt auf die Beschreibung der Schnittänderungen warten: bitte ruft gern selbst bei burda an. Ich kann die Änderungen gerade nicht sinnvoll aufschreiben. Hole das aber gern nach, wenn der Kopf … ach ihr wisst schon. Hatschi.

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10 Gedanken zu “#45: Jammerpost.

  1. Pingback: #46: WKSA – Teil 2 | Bloggen. Leben. Nähen.

  2. Ach herrje, das klingt ja nach ganz schlechtem Timing. Wobei – kommt so ein Virus nicht immer ungelegen? Auf jeden Fall die allerliebsten Genesungswünsche auch von mir!

  3. Och nö, noch eine mit diesem fiesen Virus 😦
    *Taschentücher und Tee und Kekse und ganz viel liebes * rüberreich. Gute Besserung!

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