#64: Blogwoche

Die erste Blogwoche in diesem Jahr startet langsam und gemächlich, sozusagen zum Warmmachen, mit Leckereien. Die Küchenchaotin erklärt wie man diese fiesen sehr leckeren kleinen Schokoküchlein mit flüssigem Kern backt. Bei Katja gibt es unterdessen die schnellsten Zimtschnecken der Welt – ich könnte durch den Bildschirm gen Ostfriesland kriechen so lecker sehen die aus.

Seid ihr wieder drin? Ich auch. Dann gehts weiter mit #nähnerd-Content Inhalten. Erste Kleiderliebe in diesem Jahr: das Kleid, das die Kleidermanie in dieser Woche beim MMM vorgestellt hat. Daran ist ja mal alles wunderbar und mit Glitzer obendrauf: Hemdblusenschnitt, doppelreihig und dieser Stoff. Der Schnitt ist offenbar nicht ganz so einfach zu bekommen, aber ich werde ihn auftreiben. Meike, die Tapfere, nimmt jetzt Schnittunterricht. Ich hoffe sehr, dass sie das kleine Doktorat weiter mit uns teilt und fortführt. Interessant finde ich, das ganze Thema mal so von außen zu betrachten und festzustellen, dass man erst verstehen und dann individualisieren kann. Tasia hat letzte Woche über Perfektionismus nachgedacht: „Instead, I’ve been trying to focus on what genuinely makes me feel happy and creative, and going with that.“ Denkarbeit: was macht mich glücklich?

Wir wandern von den Nähnerds zu den Familienthemen, das geht hier heute Schlag auf Schlag. Ein Fotoprojekt zum ersten Geischt, das Babys auf der Welt sehen – häufig ist es das der Hebamme. Nachdem zu befürchten steht, dass wir gerade die letzte Generation Hebammen erleben ist es meines Erachtens unerlässlich, immer und immer und immer wieder auf ihre Bedeutung hinzuweisen, mit allen medialen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Das ist sogar mir klar, ohne dass ich je ein Kind bekommen hätte – fragt sich, warum der Politik das unklar ist. Überhaupt, die Politik und das Kinderkriegen, da wurde ja drüber diskutiert in den letzten Tagen, mir scheint, als habe die FAZ da einen neuen Themenschwerpunkt entdeckt. Bei Stadt.Land.Mama hat Katharina Nachtsheim aufgeschrieben, unter welchen Umständen ihre Großmutter ihren Vater bekam und was das mit der Haltung unserer Generation zum Thema zu tun hat. Wenn sie größer werden und diese Erziehung in vollem Gange ist, muss man sich immer mal fragen, ob das, was man da erzieht, sinnvoll sein mag. Susanne reflektiert zu „Bittedanke und Tschüss„.

Der, hier beinah schon traditionelle, Text über das Sterben und nicht mehr Dasein. Danke fürs Teilen mit uns Cloudette.

Und nun, der Schwenk ist ungelenk aber das Thema hat mich erwischt und will hier sein: Happy Birthday #aufschrei! Auf kleinerdrei blicken sie zurück auf das Jahr mit dem Hashtag. Warum der Geburtstagstext wichtig ist, illustriere ich beschämt an meiner ersten Reaktion darauf. Ich las die Zeilen und wusste, wo sie enden würden. Der erste Gedanke: „Das macht man aber auch nicht, als Frau allein am Abend mit fremden Männern sprechen“. Doch, muss man machen dürfen und das ist #aufschrei für mich: infragestellen der eigenen Ansichten zum Thema Geschlechterverhalten. Danke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “#64: Blogwoche

  1. Du willst ihn auftreiben? Laut Monika gibt es ihn noch – 50 Jahre alt!!! Vermutlich ist meiner nächste Woche auf dem Weg zu Tina, aber dann? Normalerweise bin ich nicht so freundlich: aber wenn man mich bei den Nähnerds gleich als erstes erwähnt? Kannst ihn haben, wenn Tina ihn wollte, er zurück ist oder wenn Tina ihn nicht mehr will und er noch hier ist … Ich freue mich, dass er die Republik kennenlernt: KA, BI, Tina, HH, …
    Dass wir einen ähnlichen Geschmack haben, sah man am letzte Woche beim MMM: old school teacher.
    Herzliche Grüße, Nina

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