#70: Hebammen-Blogwoche

In dieser Woche dominiert ein Thema sowohl meine Twitter-Timeline als auch meinen Feedreader: Hebammen.

Nun ist es als Frau ohne Kinder und Geburtserfahrung schwierig, ihre Bedeutung auf das eigene Leben zu übertragen und es gibt sehr viele Diskussionsansätze, die nicht meine sind. Aber: Journelle hat mir klar gemacht, warum das Thema wichtig ist und auch mich etwas angeht. Sie verbindet #hebammenprotest mit #wiesmarties. Politiker signalisierten, schreibt sie, „dein Körper gehört uns, aber er ist uns scheißegal.“ Wahlfreiheit heißt das Stichwort – die freie Entscheidung, über meinen Körper bestimmen zu können. Kindersegen fragt, ob wir Hebammen wirklich wollen und verpasst dem geneigten Leser einen entsprechenden – Verzeihung – Arschtritt. Und wer bisher dachte, dass die Kündigung der Versicherung nur freiberufliche Hebammen gefährdet, der ist schief gewickelt, wie das Hebammenblog erklärt. Denn ohne zusätzliche Haftpflichtversicherung arbeitet auch keine Hebamme in der Klinik.

Viele Frauen verbloggen derzeit ihre Hebammen-Erfahrungen. Gleisbauarbeiten etwa – die verehrte Frau Frische Brise, die zudem weitere Links bereithält. Juramama macht gleich einen Rundumschlag aus Hebammenbericht, politischer und juristischer Einordnung.

Auf Twitter werden unterdessen Lösungansätze diskutiert:

Und wer protestieren möchte, kann das am Samstag in Hamburg tun:

Das beeidruckendste Stück in der Debatte ist für mich das Interview mit Dorothea Heidorn, einer erfahrenen Hebamme, die einen kritischen Blick auf ihren Berufsstand wirft.

 

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