#106: Blogwoche.

Viel zu lange ist die letzte Blogwoche her – aber neben der Tatsache, dass die Wochen hier verfliegen, habe ich ein anatomisches Problem, das mich vom Bloggen abhält: langes Sitzen auf einem Stuhl geht gerade nicht mehr. Daher sitze ich auf dem Sofa und tippe. Dort aber klickt mein Bauch ständig auf der Tastatur oder dem Trackpad rum und ich muss alles drei Mal neu machen. Aber irgendwas ist ja immer.

Los geht es mit Links aus der Nähwelt: Tasia fragt, ob wir Dinge nähen, die unser Partner nicht mag. Ja, natürlich. Wobei der Mann wirklich sehr tolerant ist … oder gleichgültig. Das ist eine Frage der Interpretation. Aber er sagt schon auch, wenn er etwas nicht mag. Ich mags dann meist aber vor ihm schon nicht so richtig.

Auch eine interessante Frage: was tun wir eigentlich noch, während wir nähen? Tilly hört Näh-Podcasts. In der Podcast-Welt fühle ich mich immer ein bisschen fremd, daher bin ich für jeden Tipp dankbar. Denn irgendwann ist auch die letzte Folge Shopping-Queen konsumiert. Das gucke, bzw. höre ich nämlich neben dem Nähen am liebsten. Und was tut ihr nebenbei?

Nochmal Tilly: wenn ich wieder eine Figur habe, steht dieser Rock als erstes auf meiner Liste der dringend zu nähenden Dinge. Allerdings in marineblau mit weißen Knöpfen, so richtig schön maritim.

Frau Nahtzugabe, deren Wochenrückblicke ich ja sehr schätze und mich immer darauf freue, sie lesen zu dürfen, hat etwas Neues: einen Überblick über die neusten (Indie-)Schnittmuster des Monats. Tollster Blogger-Service, vielen Dank liebe Lucy!

Weiter gehts mit Inhalten zum Thema Essen: Die Herzdame backt mal wieder – und dann noch gedeckten Apfelkuchen. Ich bin Fan. Von der Herzdame, ihren Kleidern und den Kuchen. Und von gedecktem Apfelkuchen, den ich schon als Kind geliebt habe und der bei uns zu Hause nur „der gute Beerdigungskuchen“ hieß. Denn neben Butterkuchen gabs auf jeder Dorfbeerdigung gedeckten Apfelkuchen mit einer dicken Zuckergussschicht. Bis ich ausgezogen bin, habe ich diesen Kuchen vermutlich nie außerhalb des Gemeindehauses gegessen. Geschweige denn, selbst gebacken – das ändert sich an diesem Wochenende.

Noch mal Herr Buddenbohm. Dieses Mal mit selbst gemachten Bageln. Wäre auch mal einen Versuch wert.

Zimtschneckenkucken von Katja. Kracher! Habe ich live und in Farbe gegessen und wenn ich nicht so schwanger wäre, hätte ich die Menge ganz allein verputzen können.

Ein bisschen Technik: für WordPress-Gehackte. Und ein externer Akku fürs iPhone, der gescheit verbaut ist.

Und noch ein bisschen Muddi-Kind-Inhalte: Melancholie Modeste hat einen Satansbraten zu Hause.

Auf kleinerdrei bloggt Gastautorin Katrin über das Gespenst in ihrem Bauch, ein dunkler Text, der mir sehr gefallen hat. Denn solche Texte sind in der rosarote überschwemmten Baby-Internetwelt meines Erachtens ein wichtiges Gegengewicht und evt. schaffen sie es, mal wieder eine gesunde Balance zwischen den Polen herzustellen.

Steffi Luxat ist im dritten Monat Mama – ich mag ihre monatlichen Gedanken dazu.

Habt ein schönes Wochenende!

 

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