#126: Gedanken nach zehn Monaten.

Zehn. Monate.

Kann man das bei 60 Grad waschen? Oder bei 90?

Ist das jetzt die Endposition meiner Brüste?

So groß bist du geworden. So schlau und hübsch.

Betreuung. Krippe. Tagesmutter. Echt jetzt? Schon?

Oh, Brei auf der Jeans – egal für den Supermarkt reicht es noch.

Du machst das alles selbst – ich muss es nur zulassen. Abstillen. Breifrei essen. Stehen.

Ein Kind kommt zehn Monate und geht zehn Monate …hahaha.

Gibts für diesen Fleck wohl eine Dr-Beckmann-Flasche?

Ich würde wahnsinnig gern mal wieder nach 19 Uhr draußen sein.

Arbeiten ist so schön.

Masc…was? Ach Wimperntusche – ups total eingetrocknet.

Nein ich probiere den Rock nicht schon wieder an – wenn der noch immer nicht passt, muss ich weinen. Ach nein, ich habe gar keine Gelegenheit ihn zu tragen.

Ist das eine Gefahrenquelle? Blöde Frage.

Wie sieht ein Kino noch mal von innen aus?

Es. Tut. Weh. Auch nach zehn Monaten. #sectio

Nicht schon wieder Milch-Brot-Matsch überall verteilen.

Früher: Igitt der Hochstuhl von der Familie ist ja eklig. Heute: wie haben die den so sauber gehalten?

Ich brauche neue BHs. Sagt einem ja auch keiner vorher, dass hinterher nix mehr passt.

„Nein. Die Steckdose macht neinnein.“ Sage ich diesen Satz gerade wirklich?

Ob ich jemals wieder mit sauberen Klamotten vor die Tür gehen werde?

Vielleicht war es früher doch einfacher, als man ohne Gewissensbisse zu Hause bleiben konnte.

Ich kann keinen Schritt gehen nach diesem Mutti-Kind-Sportkurs. Wo hatte ich denn bitte überall keine Muskulatur mehr?

Ist das jetzt mein Körper?

Working Mum ist mein Unwort des Jahres.

Dieses Lachen ist das beste, was ich je erlebt habe.

Passt sein Finger in diese Öffnung? Oh ja, natürlich.

Legst du deine Wange noch mal an meinen Hinterkopf und lachst dich dabei kaputt? Nein, nein ich weine nicht, mir ist nur etwas ins Auge geflogen.

Babynewsletter abbestellen – „ihr kleiner Liebling“ ist stillend schon nur schwer zu ertragen – ohne Hormone kann ich das nicht lesen.

Wie schaffen die anderen Mütter es nur, ihre Kinder so lange zu tragen?

Ouououhh – jajajaja Wauwau, genau!

Kochen. Waschen.Putzen. Kind bespaßen. Wie hält man das nur ständig aus?

Ich. Habe. Durchgeschlafen.

 

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2 Gedanken zu “#126: Gedanken nach zehn Monaten.

  1. Ich bin sehr sicher, dass es einfacher war, als das zuhausebleiben ein Automatismus war. Aber einfach ist ja auch nicht alles, nicht wahr?
    Nach 19 Uhr ist man übrigens draußen genauso müde wie drinnen 😉
    Tragen: Nur auf dem Rücken in der Manduca möglich. Oder halt laut fluchend. Bleibt ja leider auch bei 2,5jährigen nicht aus, dass sie lautstark das getragen werden einfordern. Aber zumindest kann man denen erklären, man bekomme davon Rückenschmerzen.

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