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#114: Blogwoche.

Blogwoche bedeutet: ich habe es endlich geschafft, die über 500 ungelesenen Blogartikel in Feedly zu sichten und für die Blogwoche zu merken. Denn ich habe entdeckt, dass im Liegen stillen nicht nur das Kind ruhiger macht, sondern mir auch eine freie Hand beschert, das Smartphone zu halten und Blogs zu lesen. Denn ja, auch ich bin auch eine Mutter, die in ihr Smartphone starrt. Weiterlesen

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#106: Blogwoche.

Viel zu lange ist die letzte Blogwoche her – aber neben der Tatsache, dass die Wochen hier verfliegen, habe ich ein anatomisches Problem, das mich vom Bloggen abhält: langes Sitzen auf einem Stuhl geht gerade nicht mehr. Daher sitze ich auf dem Sofa und tippe. Dort aber klickt mein Bauch ständig auf der Tastatur oder dem Trackpad rum und ich muss alles drei Mal neu machen. Aber irgendwas ist ja immer. Weiterlesen

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#101. Blogwoche

Hier passiert derzeit nicht viel – in zwei Wochen beginnt der Mutterschutz und damit hoffentlich auch wieder mehr Aktion in diesem Blog, der mir sehr fehlt. So lange lasse ich euch Links da. Denn: es ist Freitag – Zeit für eine neue Blogwoche.

Gestartet wird heute mit den Familienthemen. Frau Mutter hat eine Gastautorin gebeten, über das Leben in einer Patchworkfamilie zu schreiben. Wohlgemerkt ist diese groß geworden, bevor Patchwork zum Alltag gehörte. Nicht nur aber auch, weil ich mir wünsche, dass die Wochenendkinder irgendwann genauso empfinden – dann hätten wir Erwachsene eineng guten Job gemacht. Weiterlesen

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#100: Blogwoche.

Das Beste kommt heute zuerst. „Der Tag wird kommen“ ist ein Song von Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch. Das Lied allein ist schon cool, nun hat er noch einen Film dazu gedreht. Finanziert durch Crowdfunding. Und so berührend, dass ich am Montag ein Tränchen wegwischen musste. So geht das.

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#99: Blogwoche

Die Sommerferien sind so langsam aber sicher vorbei und das merkt man deutlich an steigenden zu lesenden Blogbeiträge in meinem Feedreader. Los gehts mit Nähkram. Colette betreibt Wissensaufbau zum Thema Säume – ich finde es großartig, wenn sie ihre Wissensreihen machen. Diese Grundtechniken kann man ja nicht oft genug wiederholen und überprüfen. Weiterlesen

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#96: Blogwoche

Sommer in der Stadt. Der Asphalt glüht, wer kann verlässt die schönste Stadt und sucht Luft und Erholung außerhalb der engen Grenzen. Die Fleete beginnen zu stinken, die Menschen werden müder und aggressiver am Tag, in der Nacht drehen sie auf und feiern das Leben. Ich liebe diese Stadt – auch und gerade bei der Hitze.

Was dieser Stadt total fehlt, ist eine lesbare Lokalpresse. Seit Jahren verzichte ich auf die Lektüre. Um wenigstens etwas mitzubekommen, höre ich morgens schlechtes Lokalradio und versuche zu duschen, wenn die Comedy läuft, um anschließend endlich die Nachrichten – pardon die „News“ – zu hören und zumindest annährend über die Themen auf dem Laufenden zu bleiben.

Seit ein paar Wochen entdecke ich eine neue Informationsquelle, die mich so glücklich macht, dass ich ihr einen Teil dieser Blogwoche widme. Lokale Blogs. So so toll sage ich euch! Mein liebstes: HH-Mittendrin. Eigentlich ein Online-Magazin für Hamburg-Mitte. Da die Mitte Hamburgs sehr relativ ist, gibt es viele Themen, die alle Hamburger berühren werden. Das Team wuppt das gesamt Magazin noch neben ihren Lohn-und-Brot-Jobs und ist daher auf die Crowd angewiesen. Spenden sind immer willkommen.

Seitdem die Zeit ihren Hamburg-Teil herausbringt, führt sie Speersort 1, ein Hamburg-Blog. Unaufgeregt, im gewohnten Zeit-Style, die Autoren sind sowohl Zeit-Redakteure als auch freie Blogger. Ein schönes Projekt und eine gelungene Mischung.

Nochmal anders: Elbmelancholie. So vielfältig, so schön, so Hamburg. Die Macher sehen sich als halbes Blog und halbes Magazin – und das treffen sie exakt.

Update 10:02: Nachdem Andreas kommentiert hat, hier eine kleine Ergänzung. Auch elbmelancholie läuft als Projekt neben den eigentlichen Jobs der Macher und auch hier könnt ihr unterstützen, indem ihr spendet oder helft.

Wo wir schon bei heimatlichen Gefühlen sind. Der Herr Buddenbohm urlaubte auch diese Woche noch in Nordostwestfalen. Dabei besuchte er den Potts Park. Dieser Park war das Highlight meiner Kindheit – ich habe ihn als Erwachsene nie wieder betreten weil ich Angst habe, dass der Zauber dann verloren geht. Heute amüsieren sich die Wochenend-Kinder dort, und in zwei oder drei Jahren werden wir mit dem Bewohner meines Bauches dorthin gehen und ich werde bereit sein, meine eigenen Erinnerungen gegen neue Erlebnisse zu tauschen.

Etwas weniger leicht und luftig ist das, was in diesem Land seit ein paar Wochen passiert und das mich sprachlos macht. Die Demonstrationen, auf denen Menschen den Tod anderer Menschen fordern, weil sie Teil einer religiösen Gemeinschaft sind. Eine, die Worte dafür gefunden hat, ist Journelle. „Warum wir nicht vergessen dürfen und warum Hitler-Vergleiche Scheiße sind“ bringt auf den Punkt, rückt zurecht und am Ende bleibt: wir sind Menschen. Können wir aufhören, uns gegenseitig den Tod an den Hals zu wünschen?

Was ich dann noch sagen wollte: Happy Birthday, mein kleiner Blog. Vor etwa einem Jahr habe ich den ersten Post geschrieben. Und dabei das hier gehört:

Danke euch für ein Jahr lesen, kommentieren, begleiten. Ich freue mich, dass ihr da seid und auf das nächste Jahr mit euch.

 

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#94: Blogwoche

Ups, ist schon Freitag? Nö. Ich bin nur spät dran. Also gibts die Blogwoche am Montag, ist ja Sommer, halb Deutschland hat Ferien, daher ist Timing nicht so wichtig. A propos Ferien. Am liebsten mag ich, wenn Herr Buddenbohm in den Ferien nach Nordostwestfalen fährt und seine Geschichten mit uns teilt. Dann fühle ich mich immer ganz heimatlich während ich das in Hamburg lebend lese.

Im Sommer gibts das Sommerloch. Sagen die Medien. Und meinen damit, dass nichts Aufregendes, Vermeldenswertes passiert. Ich plädiere dann immer wieder dafür, doch einfach mitzumachen. So wie die Blogger. Die schreiben: Tschüss, bin jetzt mal vier Wochen off und dann sind sie halt wieder da. Warum auch nicht? In der Blogosphäre führt das dazu, dass die verbliebenen Blogger viel besser von mir wahrgenommen werden und die Themen sich auf das Wesentliche reduzieren.

Essen ist wesentlich. Etwa die Mangold-Quiche von Frau Frische Brise. Fällt in die Kategorie: schnell und sehr lecker und nicht teuer. Wichtig für angehende Mütter wie mich. Klingen aber auch wirklich gut, die Süßkartoffelpommes vom Mädchen mit Herz. Ich liebe Süßkartoffelpommes, in Hamburg gibt es die besten im Burger Lab. Oh, und nur essen geht bei diesem Wetter nicht, daher werde ich gleich mal diese Heidelbeermilch ausprobieren. Passend dazu: Die „Ode an die Gier“ von Journelle. Einer der Gründe, warum ich nie Foodblogger werden kann – ist alles viel zu schnell aufgegessen, da ht kein gepunkteter Strohhalm die Chance einzutauchen.

Neben Essen ist Nähen wesentlich. Es fehlt mir, ich weiß aber, dass es wiederkommen wird, bis dahin lese ich bvom nähen. Zum Beispiel schmachte ich Teasias neuen Kleiderschnitt an. Yaletown ist Kleid und Blus und sieht herrlich flatterig aus. Nächsten Sommer dann auch für mich. Das Nähmagazin erzählt, dass Union Knopf in Kooperation mit Pattern Company eine kleine Basic-Schnittmuster-Kollektion rausbringt. Die beiden Bilder sehen vor allem pfiffig aus – aber ich lasse mich immer wieder gern überraschen.

Eine kleine Spielerei: ein ganz und gar unnützer weil nur zur Zierde angebrachter Saumumschlag. Das mag ich so an den Salme-Schnittmustern, die diese Woche gleich die Anleitung dafür gepostet haben.

Weil ich so verknallt bin hier noch mein Song des Sommers – habt eine schöne Woche!